Ristorante Strozzi’s im Seefeld – Enttäuschung am Samstag Abend.

23. Mai 2010

Setting
Am äussersten Ende des Seefelds, ein paar Schritte von der Brasserie Seefeld und einige wenige mehr von der Blauen Ente entfernt, befindet sich das Ristorante Strozzi’s im Seefeld. Die moderne Innenarchitektur gefällt sehr gut und ist durchdacht. Der freistehende Pizzaofen in Form eines Kubus teilt das Restaurant in zwei Teile: Auf der einen Seite eine Bar und einige Tische für ein Essen im lockeren Rahmen, auf der anderen ein grosser, schöner Raum mit etwa zwanzig Tischen. Die in einem Regal an der Wand ausgestellten Weinflaschen erzeugen eine warme Atmosphäre.

Zur gleichen Gastronomie-Unternehmung gehört übrigens auch das Strozzi’s beim Fraumünster, das wir hier bereits besprochen haben. Hier geht’s zur Kritik.

Karte
Von Pasta über Fisch, Fleisch und Pizza wird das ganze Spektrum der einfachen, italienischen Küche abgedeckt. Dazu eine schöne Auswahl an italienischen Weinen.

Bedienung
Ein ärgerliches Trauerspiel. Das Strozzi’s Personal hat es tatsächlich geschafft, uns richtiggehend zu verärgern. Das Restaurant war am Samstag Abend leer. Im grossen Raum mit den zwanzig Tischen waren wir zwei die einzigen Gäste. An jenem Abend lief das Champions-League Spiel Bayern München – Inter Mailand. Und da stand nun das gesamte Personal und schaute Fussball und gab uns so zu verstehen, dass wir hier stören. Auf unsere Bitte, wenigstens die Lautstärke etwas gegen unten anzupassen, bekamen wir von einem Mitarbeiter einen schnodrigen Kommentar zu hören. Widerwillig machte er das Gerät dann aber doch ein wenig leiser.

Selten haben wir eine solch offene Gastfeindschaft erlebt.

Der einen Angestellten war das Verhalten ihrer Kollegen dann doch etwas unangenehm, worauf sie uns den Espresso offerierte und uns beim Verlassen des Lokals freundlich die Türe öffnete.

Preis
Die gebotene (vorallem die Service-) Leistung ist den Preis nicht wert. Zu zweit hatten wir 2 Stangen, 2 x Vorspeisen-Salate, 2 x Pasta, 1 Flasche Rocca Rubia und 2 x Grappa = 202 Franken.

Harrys Tipp
Das Ristorante Strozzi’s im Seefeld können wir leider nicht empfehlen. Auch wenn das Essen so schlecht nicht war. Bei der miserablen Servicekultur, wie wir sie angetroffen haben, ärgert man sich über jeden Franken, den man dort ausgibt.

Adresse
Ristorante Strozzi’s
Seefeldstrasse 214
8008 Zürich
Tel. 043 488 66 25
www.strozzis.ch


Ristorante Totò – Der Nobel-Italiener bei der Höschgasse

26. Januar 2010

Setting
Das Totò befindet sich gleich bei der Tramstation Höschgasse, mitten im Reich des Gastrounternehmens Höschgass Gastro. Denn im Umkreis von 100 Metern gehört hier alles diesem Unternehmen. Vom Yooji’s (japanisches Restaurant) über das Iroquois (Tex-Mex Restaurant) oder die Fred Perry Boutique (Kleider) und das Kahoona (ebenfalls Kleider).

Auch das Totò, eine Art Nobel-Italiener, gehört dazu. Eine grosse U-förmige Bar begrüsst einen gleich beim Eingang. Hier trifft sich Tout-Seefeld zum Aperitivo. Drei Treppenstufen höher, im hinteren Teil des schlauchartigen Raumes, ist das Restaurant untergebracht. Modern, mit gewissen Art Déco Elementen gemischt, kommt das Totò gut an.

Karte
Italienisch durch und durch. Pizza aus dem Steinofen, Pasta, Fleisch und Fisch. Und dazu eine spannende Weinkarte.

Bedienung
Uff… unaufmerksam und äusserst lustlos. Enttäuschend.

Preis
Für die gebotene Leistung komplett überrissen. Wir hatten zu dritt 2 x Bier, 2 x Panache, 1 x Wasser, 1 x Pasta (29.50 Franken!), 1 x Pizza Tandoori (27 Franken!), 1 x Pizza Tonno (26 Franken!), 3 x Ristretto = 167.90 Franken.

Harrys Tipp
Wem Preis-Leistung egal ist, aber Wert auf Location, Leute und ein schönes Restaurant legt, der wird hier beide Augen zudrücken.

Adresse
Bar & Ristorante Totò
Seefeldstrasse 124
8008 Zürich
Tel. 076 443 00 80
www.ristorante-toto.ch


Key West – Florida in Oberrieden

2. August 2009

UPDATE 1.  AUGUST 2009

Wir haben das Key West zu fünft am Abend des 1. August besucht um uns einen Eindruck vom neuen Küchenkonzept zu machen. Leider war die Entäuschung gross. Von der im Tages-Anzeiger besprochenen mediterranen Küche haben wir bei unserem Besuch beim besten Willen nichts mitbekommen. Auf der Karte fanden wir dafür Klassiker wie Cordon-Bleu, Wienerschnitzel und ähnliches. Diese waren aber wenig berauschend. Das Cordon-Bleu war trocken und langweilig, das Wienerschnitzel versalzen. Vom frischen Wind im Key West haben wir nichts gespürt.

UPDATE JULI 2009:

Das Key West hat einen neuen  Besitzer und ein neues Konzept. Mehr dazu in einem Artikel des Tages-Anzeigers vom 12. Juni 2009.

Setting

Es gibt nicht viele Seerestaurants dieser Art am unteren Zürichsee. Seeanstoss. Eigener Bootssteg. Wunderbare Terrasse. Zweier-Tischchen auf dem Bootssteg für romantische Abendessen. Moderne, leicht karibisch angehauchte Küche. Dazu illustre Gäste: Murat Yakin soll hier von Zeit zu Zeit verkehren.

Das Key West gibt es bereits seit vielen Jahren. Ich war hier das erste Mal 1996, als ein Freund von mir in diesem Restaurant sein Service-Praktikum der Hotelfachschule absolvierte. Seither hat sich nicht viel verändert.

Karte

Viel Fleisch und genau so viel Fisch und Gambas. Moderne, aber einfache Küche ohne grossen Schnickschnack. Schöne Weine und einen gut bestückten Humidor.

Exklusives und Aufwendiges sucht man hier vergeben. Die Auswahl bereitet trotzdem Freude.

Bedienung

Für einmal ein Restaurant, wo es zu diesem Punkt nicht viel zu sagen gibt. Ich möchte es so ausdrücken: der Service ist zufriedenstellend. Fast so wie die Karte: unspektakulär. Weder sehr freundlich, noch unfreundlich, weder sehr effizient, noch sehr langsam. Durchschnittlich halt.

Auf jeden Fall ist der Service gut genug, dass er einem den Abend nicht verdirbt.

Preis

Einmal mehr ein 200 Franken Restaurant, für zwei Personen versteht sich.

Campari-Orange, Bier, kleine Vorspeise (Salat und Gurkensuppe), US-Rindsfilet (120 gr.), US-Entrecôte (120 gr.), 1/2 Liter offen Baron de Ley (Rioja), 1 Mineralwasser und eine kleine Zino-Zigarre = 212 Franken.

Harrys Tipp

Absolut empfehlenswert an einem schönen Sommerabend am See (mit oder ohne Boot). Wer auf Topservice und kreative Speisen von Zeit zu Zeit verzichten kann, der wird hier einen unvergesslichen Abend verbringen.

Adresse

Seestrasse 31-32
8942 Oberrieden
Tel. 044 720 05 04
http://www.keywest-zuerich.ch/

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Al Porto in Lachen (SZ) – es gibt noch viel zu tun.

25. Juni 2009

Setting
Seerestaurant an Spitzenlocation. Oberer Zürichsee. Am schönsten, wenn man mit dem eigenen Boot nach Lachen fahren kann. Die beiden Kirchtürme lachen einen schon von weitem an. Und dann kommt der Hafen mit seinen riesigen Schiffsparkplätzen.

Man steigt aus dem Boot und ist mit einem Fuss schon im Restaurant Al Porto. Modernes Setting innen. Schöner Aussenbereich; perfekt, um den vielen schönen Menschen beim Flanieren an der Marina zuzuschauen.

A propos Marina: Die Hafenanlage umfasst neben dem Al Porto auch die Osteria Vista, die Lago Lounge und das asiatische Resturant Ox und erinnert durchaus an eine Marina, wie man sie aus Küstenstädten am Meer kennt.

Karte
Französisch angehauchte Haute-Cuisine.

Bedienung
Sehr professionell und eine gute Visitenkarte. Ohne Tadel.

Preis
Teuer, aber dem Stil angepasst. Wenn denn die Qualität stimmen würde…

Harrys Tipp
“Wie konntest du nur so tief fallen”.

Wir hatten zur Vorspeise Salat, der war einwandfrei.

Doch dann begann das Desaster:  Pommes frites im Schälchen waren teilweise noch gefroren. Das Rindsfilet, Gentlemen’s cut, kam das erste Mal mit einer bleichen Fleischfarbe, dass es einem beinahe anders wurde. Leider war es nicht nur die Farbe des Fleisches, sondern auch die Qualität: ungeniessbar. Hatte wahrscheinlich eine Art gefrierbrand. Beim zweiten Versuch war die Farbe so, wie man es sich von einem auf dem Grill gebratenen Filet erwartet. Nur: Die Konsistenz des Fleisches war genau so wie vorher. Wieder ungeniessbar.

Man wollte uns freundlicherweise nun etwas anderes anbieten, worauf wir dankend verzichteten. Der Appetit war uns vergangen.

Was wir aber nicht unerwähnt lassen möchten: Die Bedienung hat bestens reagiert und versucht zu retten, was zu retten war. So wurde uns das Mahl nicht verrechnet, was wir als normal empfanden, aber andernorts keineswegs die Regel ist.

Adresse
Al Porto
Hafenstrasse 4
8853 Lachen (SZ)
Tel. 055 451 73 73
www.marinalachen.ch


Brasserie Schiller (NZZ). Ja. Nein. Vielleicht. Ich weiss es nicht.

15. Februar 2009

Setting
Vor einigen Monaten haben wir hier den Bericht zur Goethe-Bar veröffentlicht (hier gehts zum Artikel). Wie sich Schiller und Goethe im richtigen Leben kannten, gibt es auch hier eine direkte Verbindung zwischen den beiden. Und zwar in Form einer Türe, die von der Goethe-Bar in die Brasserie Schiller führt. Kurz und knackig ausgedrückt: Goethe stellt die Bar, Schiller die Brasserie.

Karte
Der Name ist Programm. So gibt es hier erwartungsgemäss typische Brasserie Spezialitäten wie Austern, Moules und Frittes, Fisch und auch Fleischgerichte. Einfach ein bisschen moderner und weniger währschaft als in traditionellen Brasserien.

Bedienung
Zögern. Was soll man schreiben? Gut? Schlecht? Mittelmass? Wir wissen es nicht wirklich. Fazit: Von allem ein wenig, von nichts sehr viel.

Preis
Ziemlich teuer, aber dennoch der privilegierten Location angepasst. Wir hatten 2 x henniez, 1 x Martini dry, 2 x Vorspeise (Teller mit rohem Fisch / Ziegenkäse), 1 x grosse Portion Moules, 1 x Loup de mer, 1 x Beilage (Spinat), 3 dl. Sancerre, 1 x Gratin de Figues zum Dessert und noch 1 x Tee und 1 x Espresso = 195.30 Franken.

Harrys Tipp
Unser Besuch war nicht wirklich ein Highlight. Der Service ging gerade noch. Wobei man auch hier bei dem stolzen Preis von 195.30 Franken mehr erwarten würde. Die Moules allerdings waren trocken (verkocht?), die Pommes allumettes schmeckten abgestanden und waren etwas matschig. Der Loup de mer selbst war in Ordnung, die dicke Marinade auf der Haut allerdings beinahe ungeniessbar (ist allerdings Geschmacksache). Dafür war das Dessert gut.

Adresse
Brasserie Schiller
Goethestrasse 10
8001 Zürich
Tel. 044 222 20 30
www.brasserie-schiller.ch


Restaurant: Was Gäste nicht schlucken müssen

26. November 2008

Das Essen ist schlecht, die Rechnung falsch, die Bedienung lausig: Nicht immer ist der Gast König im Restaurant. Darf man dann essen und nicht zahlen? Rechtsexpertin Doris Slongo sagt, welchen Ärger Gäste nicht schlucken müssen und beantwortet weitere Fragen rund ums Auswärtsessen. (Ausschnitt aus der Sendung Kassensturz des SF vom 25.11.2008)

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Link zum TV-Bericht. Hier klicken.

 


Restaurant Terroir: Schweizer Spezialitäten in modernem Kleid

27. Oktober 2008

Setting
Die Terroir-Betreiber haben sich einen ganz speziellen Ort für Ihr Restaurant ausgesucht: Das Haus zum Pfauen. Pfauen….da war doch noch was?? wird sich der eine oder andere sagen. Ja, tatsächlich ist das Terroir Gast im Gebäude, das die meisten Leser als Schauspielhaus kennen.

Eine besonders reizvolle Lage für ein Restaurant, wie wir meinen. Bekannte Schauspieler kann man mit ein bisschen Glück genau so gut am Nebentisch beobachten wie andere grosse Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Kultur und Politik.

In die Inneneinreichtung wurde sehr viel Herzblut, und ohne Frage auch viel Geld, investiert. Warme Farben und massive Materialien dominieren.

Im Erdgeschoss befindet sich ein Laden mit Bistro, wo man entweder seine Spezialitäteneinkäufe tätigen kann oder auch einfach nur etwas kleines essen oder trinken kann. Im oberen Stockwerk hat man das klassische Restaurant eingerichtet.

Besonders schön am Terroir finden wir die Tatsache, dass man hier in einem modernen schweizerischen Ambiente hauptsächlich Schweizer Produkte zelebriert, ohne auf traditionelle Käsestube und Alphornromantik zu machen. Eine Wohltat!

Karte
Was hier auf der Karte steht ist zu 90% schweizerisch. So lacht einen zum Beispiel ein Trüffelrisotto an mit Reis aus dem Tessin (das nördlichste Reis-Anbaugebiet Europas!) und Trüffel aus dem Jura (wer wusste schon, dass man auch in der Schweiz Trüffel finden kann?). Aber auch Cordon-Bleu, selbstverständlich mit Schweizer Fleisch und Schweizer Käse, bekommt man hier. Und natürlich darf das traditionelle Züri-Geschnetzelte, eine Spezialität aus Kalbs-Frikassee an Rahmsauce mit Rösti, nicht fehlen.

Auch die Weinliste, wen verwunderts, wird von einer erlesenen Auswahl Schweizer Weiss- und Rotweinen angeführt.

Bedienung
Im Terroir wurde uns wieder einmal klar, dass ein gutes Restaurant-Konzept nicht automatisch auch guten Service bedeutet. Leider war dieser bei unserem Besuch äusserst schwach. Das will nicht heissen, dass man sich keine Mühe gab. Aber wenn wir schon in einem Spezialitätenrestaurant sind, dann möchten wir auch wissen, ob nun Schafs-, Kuh- oder Ziegenkäse mit dem Salat serviert wird. Dann war uns auch der Wein, ein Tessiner Merlot, mit ungefähr 25 Grad um einiges zu warm. Und zum Digestif konnte unsere Bedienung auch keine Empfehlung machen.

Preis
Der Preis steht immer im Relation zur Erwartungs-Erfüllung. Leider hat das Terroir qualitativ unsere Erwartung nicht erfüllt. Das führt unweigerlich dazu, dass wir den Preis als relativ hoch empfinden. Wir hatten: 2 Schweizer Campari, 1 Terroir Salat, 1 x marinierte Zucchetti, 2 x Cordon-Bleu, 1 x Mineralwasser, 3 dl. Merlot, 1 x Espresso, 1 x Vieille Prune Réserve = 178.20 Franken.

Harrys Tipp
Wir geben die Hoffnung nicht auf, dass wir nur einen ganz, ganz schlechten Tag im Terroir erwischt haben. Der Service war enttäuschend, das Cordon-Bleu war nicht durch (mussten wir zurückgeben!) und der Wein war viel zu warm. Gefreut hätte uns wegen des Cordon-Bleus eine kleine Geste des Hauses. Sympathisch wäre es gewesen.

Adresse
Restaurant Terroir
Rämistrasse 32
8001 Zürich
Tel. 044 262 04 44
www.terroir.ch


Wagamama – Pan-asiatischer Fastfood

16. Oktober 2008


Setting
Das erste Wagamama weltweit wurde 1992 in London eröffnet. Seit diesem Jahr ist die Kette für gehobenen asiatischen Fastfood auch in der Schweiz vertreten. Nach Winterthur im April hat nun auch Zürich seit rund einem Monat sein Wagamama.

Wagamama hat sich im ehemaligen Coop im Dreieck Löwenplatz – Paradeplatz – Stauffacher an der Sihlporte eingemietet. Die Lage ist also predestiniert um über Mittag hungrige Banker und Versicherungsangestellte zu verköstigen.

Das Wagamama ist modern designt und gestalterisch von den Ramen-Bars in Japan beeinflusst. Alles in allem ein schönes Setting. Achten sollte man nur darauf, nicht an den Tischen gleich rechts beim Eingang zu sitzen: Das Kühlgerät im Keller lässt diese Plätze dermassen vibrieren, dass es zumindest für empfindsame Gäste nicht sehr angenehm ist.

Karte
Pan-asiatische Suppen-, Reis- und Nudelgerichte und frisch gepresse Fruchtsäfte.

Bedienung
Das Wagamama-Team ist jung (=positiv) und frisch zusammengewürfelt (=unvermeidlich). Das ist nun mal so bei einer Neueröffnung und fordert einen gewissen Tribut. Grundsätzlich macht die Crew ihren Job aber gut, trotz einer (noch) deutlich spürbaren Unsicherheit im Umgang mit den Gästen.

Preis
Machen wir uns nichts vor: für ein Fastfood-Konzept ist Wagamama teuer. Zu viert bezahlten wir für Getränke (nicht alkoholisch!), 3 Vorspeisen, 4 Hauptspeisen und 3 Desserts 209.80 Franke.

Harrys Tipp
Na ja….gegessen haben wir an vergleichbaren Orten schon um einiges besser. Das Nudel- wie auch das Suppengericht war für unseren Geschmack fad und langweilig. Von der viel gelobten aromatischen und aufregenden Küche Asiens haben wir nicht viel gemerkt. Zudem war uns das ganze für die gebotene Qualität zu teuer.

Wir wünschen uns sehr, dass das Wagamama den Rank in den nächsten Wochen doch noch nimmt.

Adresse
Wagamama
Talstrasse 83
Sihlporte
8001 Zürich
Tel. 043 888 64 54
www.wagamama.ch


Hua Hin Thai

13. Juli 2008

Setting

Den Tipp bekamen wir von einem befreundeten Ehepaar: Da soll es in Wollishofen einen Thailänder geben, der eine authentische und vom Preisniveau her günstige Küche bietet.

Meine Frau und ich mögen südostasiatisches Essen und da lag es nahe, dass wir den verheissungsvollen Tipp mal ausprobieren würden, zumal sich das Restaurant nicht weit weg von unserem Zuhause befindet.

Das Restaurant findet man an der Albisstrasse (Tram Nr. 7 Richtung Endstation Wollishofen) und es macht von aussen, wie auch von innen, einen sehr unprätenziösen Eindruck. Platz gibt es etwa für 15 Gäste.

Als wir rein kamen, so gegen 19:30 Uhr, waren wir die einzigen Gäste.

Karte

Die Speisenvielfalt erfüllt die Erwartungen. Verschiedene Thai-Salate, Thai-Currys, Thai-Nudeln (u.a. Pad Thai) befinden sich ebenso auf der Karte wie auch einige Desserts.

Bedienung

Wie in den meisten asiatischen Restaurants ist die Bedienung auch im Hua Hin diskret. Man nimmt  den Kellner kaum wahr und doch geht alles ziemlich schnell.

Preis

Teuer ist das Hua Hin Thai nun wirklich nicht, und damit, rein vom Preisniveau her, eine wohltuende Ausnahme. Wir hatten 2 Biere, 1 Lycheesaft, 1 Rindfleischsalat, 1 Giau Tod, 1 Nudelgericht, 1 Curry und Reis = 111.50 Franken.

Harrys Tipp

Wie schon bei anderer Gelegenheit gesagt: Der Preis ist nicht alles. Auch hier nicht, wo es tendenziell weniger teuer ist als anderswo. Das Essen war zwar günstig, doch die Qualität der Speisen war so la la.

Die Reisnudeln im Pad Thai waren zäh und fühlten sich an, wie nicht durchgekocht. Der Rindfleisch-Salat hatte einen sehr unspektakulären Geschmack wo man sich bei jedem Bissen fragen musste, soll das so sein?

Unser Fazit: Wir müssen nicht unbedingt nochmal hin.

PS. Nachdem wir es uns am Tisch bequem gemacht hatten, kam Alfred Heer, SVP-Politiker und Zürcher Kantonsrat, mit blonder Begleitung ins Restaurant. Sie setzen sich, und Herr Heer fing an……was wohl??….auf seinem Handy ein Geschicklichkeitsspiel zu spielen. Eine spannende Beziehung müssen die beiden haben, dachten sich meine Frau und ich.

Adresse

Hua Hin Thai Restaurant
Lettenholzstrasse 2 / Albisstrasse
8038 Zürich
Tel. 043 399 93 90
www.huahinthai.ch

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